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Gekaperte Playa de Bakio: Spanische Regierung bevorzugt gewaltfreie Lösung |
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Nachrichten für Spanien und die Kanaren, vom 22. April 2008 - Spanien will versuchen, die insgesamt 26 gekidnappten Besatzungsmitglieder des Fischereidampfers 'Playa de Bakio' ohne Gewalt freizubekommen. Trotzdem schickt Spanien eine Fregatte der spanischen Armee in das Gebiet vor der Küste Somalias.
Spanien / Somalia: Auch im Fall des gekaperten spanischen Fischereischiffes 'Playa de Bakio' (IslaCanaria.Net berichtete) geht es wohl wieder um Geld. Mindestens 10 Piraten sollen spanischen Medienberichten zufolge die 13 Spanier und 13 Afrikaner, die sich seit 2 Tagen in ihrer Gewalt befinden, bewachen. Inzwischen sollen sich die Piraten mit ihren Geiseln an Land befinden, bis zum jetzigen Zeitpunkt gibt es jedoch noch keine konkrete Lösegeldforderung. Spanien will alles nötige unternehmen, die gekidnappten Seeleute so schnell als möglich frei zu bekommen, vorzugsweise soll die Befreiung der Besatzung ohne Einsatz von Gewalt stattfinden...
Einer dieser gewaltfreien Wege führt über die spanische Botschaft in Somalia, hier sollen in Zusammenarbeit mit den somalischen Behörden Wege zur schnellen Befreiung der Geiseln gefunden werden.
Für alle Fälle schickte die spanische Regierung jedoch bereits am gestrigen Montag (21. April) eine Fregatte aus dem Roten Meer zur Somalischen Küste. Das Kriegsschiff wird in den nächsten 20 Stunden dort eintreffen.

Amadeo Ulvarez, einer der Besatzungsmitglieder durfte mit seiner Frau Kontakt aufnehmen. Im Rahmen dieses Gesprächs versicherte der Seemann seiner Ehefrau, daß alle 26 Besatzungsmitglieder des spanischen Fischereischiffes wohlauf seien. M.Sch. für IslaCanaria.Net
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