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Nachrichten für Spanien und die Kanaren, vom 31. März 2008 - Ärger über Parkgebühren am Krankenhaus Materno Infantil in Las Palmas de Gran Canaria. Familienangehörige zahlen bis zu 32 Euro am Tag um bei ihren Kindern sein zu können.
Gran Canaria, Las Palmas de Gran Canaria: Es liegt in der Natur der Sache, daß Eltern ihre Kinder in einem Kinderkrankenhaus so lange und oft als möglich besuchen. Viele Angehörige verbringen wechselweise den ganzen Tag bei ihrem Kind, was im Krankenhaus Materno Infantil (Komplex Materno-Insular), in der Hauptstadt der Kanareninsel Gran Canaria richtig teuer werden kann! Zahlreiche betroffene Eltern wollen nun gegen die horrenden Parkgebühren von bis zu 32 Euro pro Tag angehen. Da es rund um den Krankenhauskomplex Materno Materno - Hospital Insular so gut wie keine andere Parkmöglichkeiten gibt (erst recht keine kostenlose), nutzen die Besucher des Kinderkrankenhauses das angegliederte Parkhaus um ihre PKW's zu parken. Das mehrstöckige Parkhaus ist Eigentum der Inselregierung von Gran Canaria, wird jedoch von einer Privatfirma betrieben, welche auch die Parkgebühren in Eigenregie festlegt.
Claudia del Toro und Antonio Moreno, die wegen einer Chemotherapie ihres Sohnes oftmals von 8 Uhr am Morgen bis 16 Uhr am Nachmittag im Materno Infantil sein müssen, zahlten schon ein kleines Vermögen an den Parkhausbetreiber - "Täglich mindestens 20 Euro Parkgebühren weil wir bei unserem Kind sein wollen- das ist für uns Raub, der von der Inselregierung unterstützt wird", so Antonio Moreno.

Rosana Betancor, ebenfalls Mutter eines Sohnes, der derzeit eine Chemotherapie in Materno Infantil über sich ergehen lassen muss, hat einen 'Sonderpreis', sie zahlt von Montags bis Freitags täglich 18 Euro Parkgebühren, Samstags und Sonntags jeweils 30 Euro / Tag. "Das sind 150 Euro in der Woche, bislang schon über 300 Euro, nur für's Parken, das kann ich auf Dauer nicht bezahlen".
Eva, die mit ihrem Kind mehrmals in der Woche von der Kanareninsel Lanzarote ins Materno Infantil nach Las Palmas de Gran Canaria kommen muss, zahlt für 24 Stunden im Parkhaus satte 32 Euro! Die betroffenen Eltern haben jetzt genug- sie fordern von Parkhauseigentümer (Cabildo Gran Canaria) und Parkhausbetreiber (ein Privatunternehmen) eine Lösung für derartige Fälle. Unterstützt wird die Forderung der betroffenen Eltern vom Verein 'PequeñoValiente' (kleine Mutige), deren Präsidentin Rosana Dácil eine niedrigpreisige Parkebene für derartige Fälle fordert. M.Sch. für IslaCanaria.Net
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